Chaos chaos
Vielfältiges Wechseltierchen
Chaos gibt es nicht auf dem heimischen Schreibtisch, wenn man den Papierkram zu lange nicht sortiert hat, sondern auch in der Welt der Mikroben. Heute werfen wir einen Blick auf die Amöbe Chaos chaos und tauchen in das historische Chaos ein, das durch die Entdeckung, Bennennung und Klassifizierung amoeboider Lebensformen seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Hört gerne rein und lernt Riesenamöben, kleine Landwirtschaftsmeister und mehr dieser Wechseltierchen kennen, die gar nicht so eng verwandt sind, wie man erstmal vielleicht denken mag!
Corynebakterium glutamicum
Preisgekrönter Geschmacksträger
Hier ist ein besonderer Leckerbissen für alle Freunde des guten Geschmacks – oder zumindest die des starken Geschmacks. Heute erfahrt ihr allerlei über die Geschmacksrichtung „umami“, wie sie entsteht und lernt die Mikrobe Corynebakterium glutamicum, die großen Mengen eines vielverwendeten Geschmacksverstärkers produzieren kann. Lasst euch diesen besonderen Happen Mikrobiologie schmecken!
Vampirovibrio chlorellavorus
Schreckgestalt der Mikrobenwelt
Heute wird es gruselig! Zumindest schauen wir uns eine Mikrobe an, die den Namen Vampirovibrio chlorellavorus nicht ohne Grund trägt. In diesem Beitrag könnt ihr erfahren, was diese Mikrobe mit blutsaugenden Sagengestalten gemein hat, welche anderen schaurigen Räuber es in der Welt der Bakterien noch so gibt und mit was für perfiden Methoden sie sich ihre Nahrung beschaffen.
Bacillus subtilis
Tausendsassa zwischen Spülkasten und Beton
Superheld mit Spülkraft! Von der Toilette auf der Autobahnraststätte bis ins Weltall – Bacillus subtilis hat schon viel gesehen. Heute entdecken wir einen echten Alleskönner unter den Mikroben: für den Menschen vollkommen ungefährlich und doch haben es seine Sporen faustdick hinter den Ohren. Hört rein und erfahrt, wie es ein Bakterium schafft, Risse in Beton zu reparieren, Flecken zu entfernen, wie es an der Entstehung von Lebensmitteln beteiligt ist und selbst die lebensfeindlichen Bedingungen im All überstehen kann.
Serratia marcescens
Von blutenden Hostien und Wunderbakterien
Blut auf dem Altar! Was im Mittelalter als göttliches Wunder galt, entpuppt sich heute als das Werk eines unscheinbaren Bakteriums: Serratia marcescens. Heute gehen wir auf eine Reise durch die Geschichte – vom legendären Blutwunder von Bolsena im 13. Jahrhundert, über rätselhafte, blutbefleckte Polenta im Italien des 19. Jahrhunderts, bis hin zu geheimen Biowaffenexperimenten während des Kalten Krieges.
Doch warum konnte ein Mikroorganismus so viele Mythen befeuern? Wie wurde er überhaupt entdeckt, und welche Rolle spielt das auffällige rote Pigment Prodigiosin? Und nicht zuletzt: Welche Folgen hat dieses „Wunderbakterium“ bis heute – für Menschen, für die Forschung und sogar für Korallenriffe?
Taucht ein in die faszinierende Geschichte von Serratia marcescens!
Streptomyces coelicolor
Das blaue Wunder im Wald
Riecht ihr das? Das riecht doch – nach Regen! In diesem ersten Beitrag wollen wir das Geheimnis des unverwechselbaren Geruchs von nassem Waldboden auf den Grund gehen. Wir schauen uns an wie dieser Geruch, der sogenannte Petrichor, entsteht und welche Rolle das Bodenbakterium Streptomyces coelicolor, ein wichtiger Antibiotikaproduzent, dabei spielt. Erfahre, wie S. coelicolor den Geruch nach Regen in unsere Nasen bringt, wie es damit Menschen und Tiere beeinflussen kann und was es noch so alles zu bieten hat!